Was ist das haltbarste Faltrad ? >> Umfrage

Startseite Foren Community >>> Neu registriert ? Stell dich mal kurz vor <<< Was ist das haltbarste Faltrad ? >> Umfrage

  • Dieses Thema ist leer.
Ansicht von 54 Beiträgen - 1 bis 54 (von insgesamt 54)
  • Autor
    Beiträge
  • #6080
    superfalter
    Gast

    Ja die Frage provoziert sicherlich, jedoch habt ihr die meisten Erfahrungen in Summe mit den verschiedensten Modellen.

    Mich interessiert eure eigene Einschätzung zu dem Faltrad was ihr selbst nutzt. Denkt ihr bei ca. 5-6 Km tagtäglicher Nutzung, daß eher ein mittelgünstiges Faltrad ala Tern/Dahon gut ausreichen würde oder doch gleich ein Brompton/Birdy ? Es geht erstmal nur um überwiegende Stadtnutzung.

    #37154
    Anonym
    Gast

    Geht es nun um eigene Erfahrungen, welches Rad länger gehalten hat (mit dem geringsten Aufwand) .

    Oder darum was man denkt, dass länger halten müsste/könnte/sollte?

    Da hier nur wenige Bernds/BikeFriday/ Moulton Fahrer*innen unterwegs sind, wird das Ergebnis eh ein wenig aussagekräftiges sein.

    #37155
    Anonym
    Gast

    Stimmt die Frage provoziert!

    Wenn man nur ca. 6 km/Tag fährt ist denke ich fast immer ein ein mittelguenstiges Faltrad am besten. Wenn man viel Faltet wohl eher in Brompton, evtl. Auch ein Bernds, da es keine belasteten Faltgelenke hat.

    Aber mit allen Modellen kann man auch Pech haben.

    Statistisch am wirtschaftlichsten dürfte nach meiner Meinung nach der Preisbereich 500 – 1000€ sein. Da sind schon einige Qualitätsmerkmale enthalten (mit Ausnahmen nach oben und unten).

    Ergänzend denke ich, dass man die Haltbarkeit des (meist angewendeten Einrohr-) Rahmens durch Breite Reifen oder eine Federung erhöhen kann. Das Filter schon mal viele Schwingungen und Stoesse.

    Auch ein leichter Fahrer(in) dürfte die Haltbarkeit erhöhen und die Fahrweise sowieso.

    Eule

    #37156
    Anonym
    Gast

    Interessant sind eure eigenen Erfahrungen.

    #37157
    Anonym
    Gast

    Die Marken unterscheiden sich im Preis sehr. Meine beiden Tern´s kosten über 2000,00 €. Da kann ich wohl meine Stimme nicht abgeben.

    #37158
    Anonym
    Gast

    doch uli

    #37159
    Anonym
    Gast

    …und wie soll man dazu abstimmen, wenn man selbst bisher nur eine Marke fährt?

    #37160
    Anonym
    Gast

    na hast du den Eindruck das dein Mu XL sehr ausdauern hinsichtlich Verarbeitung und Qualität ist ?

    #37161
    Anonym
    Gast

    Ich kann mit der Umfrage auch nicht viel anfangen. Spannender wäre IMO zu analysieren, welche Teile eines Rades hochwertig sein sollten und bei welchen das relativ egal ist. Ein sinnvoll komponiertes Rad ist bei gleichem Preis nicht mit mit einem weniger sinnvoll zusammengestellten vergleichbar. Und ein hochwertiges vollgefedertes hat mehr potentielle Wartungsstellen als ein weniger hochwertiges ungefedertes, da kann es noch so gut gemacht sein.

    Mac

    #37162
    Anonym
    Gast

    Ich finde diese Abstimmung so unsinnig!

    – Es fehlen Hersteller

    – Kaum jemand hier hat einen echten Überblick

    – Kaum wer hat Langzeiterfahrungen (bis zum Totalausfall) mit mehreren Herstellern

    – Die meisten hier sind Freaks, die sich Ihr Rad eh so umkonfigurieren, wie es Ihnen gefällt

    – Es werden unsinnige Mythen erhärtet (Fanboy-Gequatsche rund ums Brompton z.B.)

    – Einige Hersteller sind Massenhersteller, der von einfachst ausgestatteten Rädern bis zu Premiumqualität alles liefern (Dahon z.B.)

    – Die Nutzungsart und -häufigkeit findet keine Gewichtung

    – Man kann auch mal Pech mit seinem Rad haben

    #37163
    Anonym
    Gast

    Nach fast einem Jahr mal eine Bilanz für mein Tern Link D7i Licht als meist benutztes Faltrad.

    Positiv: der Klappmechanismus vom Rahmen funktioniert prächtig, ist deutlich besser als bei Dahon. Es gibt noch keine Abnutzungserscheinungen. Auch die Fahrstabilität mit dem einteiligen Vorbau ist in Ordnung, da wackelt nichts.

    Die 7-Gang Shimano Nabenschaltung reicht hier im Flachland vollkommen aus.

    Ausfall bisher: Der Billigschlauch von Kenda hinten verreckte ohne Außeneinwirkung. Zu kritisieren wäre weiterhin der (fehlende) „Kettenschutz“: dieses aufgeschnittene Flex-Leerrohr (kostet als solches etwa 30 Cent pro Meter) auf der Kette ist der reine Hohn.

    Der nachgerüstete Chainglider macht zwar etwas Geräusche, schützt Kette und Hose aber perfekt. Ebenfalls alternativlos (beim Bahntransport) ist der nachgerüstete Doppelständer. Einmal Rahmen einklappen und das Rad steht weiterhin aufrecht und stabil.

    Mal zusammengerechnet: Rad hatte 749 Euro gekostet, Kettenschutz und Ständer nochmal etwa 70 Euro, macht zusammen ungefähr 819 Euro.

    Ehrlich gesagt, für manche Komponenten am Rad eigentlich total überteuert. Ob billige Felgen nicht ösenverstärkt, schwergängiger Nabendynamo, Pedalen (laufen immer noch schwer), Schläuche (Kenda Autoventil ohne Fixierung an der Felge), Mäntel (Schwalbe Citizen hinten verschmuddelt, Reflexstreifen kaum noch sichtbar) Bremshebel ( sieht aus wie vom 149 Euro Fahrrad), Bremse ( dto., Bremsbögen rosten), hier wurde vom Hersteller gegeizt.

    Trotz aller Kritik ist dieses Rad bei kürzeren Fahrtstrecken täglich keine Zumutung, sondern macht Spaß.

    Ob nun Reifen oder Pedalen: Da kann man ja nachrüsten, wenn die Erstausstattung verschlissen ist.

    #37164
    Anonym
    Gast

    Weinbergschnecke wrote:

    billige Felgen nicht ösenverstärkt

    Ösen sind kein sinnvolles Kriterium um die Qualität von Felgen zu beurteilen. Gut gemachte Felgen brauchen keine Ösen.

    Mac

    #37165
    Anonym
    Gast

    Bei meinem Tern gibt man die Marke der Felgen in der Produktbeschreibung nicht an: „Aluminium“.

    Erst beim doppelt so teuren Verge bekommt man wohl Kinitix Pro, tatsächlich ohne Ösen. Die haben natürlich auch den Nachteil, dass es dort im Laufe der Jahre zu unschöner Kontaktkorrosion kommen kann.

    #37166
    Anonym
    Gast

    Weinbergschnecke wrote:

    (…) Ösen. Die haben natürlich auch den Nachteil, dass es dort im Laufe der Jahre zu unschöner Kontaktkorrosion kommen kann.

    Kommen wird 😉

    <span style="color: #888888]Letztenendes besteht das selbe Problem auch bei Edelstahlnippeln an der Alufelge – wo es mir noch nicht aufgefallen ist „>

    Edit: Kommando zurück: Edelstahlnippel gibt’s wohl nicht, sind meist Messing vernickelt oder Alu – katapult hat recht!

    #37167
    Anonym
    Gast

    Edelstahlnippel? Ich kenn nur welche aus Messing oder aus Alu.

    #37168
    Anonym
    Gast

    Diese Art von Korrosion versteckt sich gerne unter dem Felgenband: da ist es dann pulverig weiß. Mit dem Mittel „Kontakt 60“, Zahnbürste und notfalls Messingbürste bekommt man das aber ganz gut weg.

    Die Nippel sind wohl tatsächlich aus vernickeltem Messing hergestellt, deshalb leicht magnetisch und bei alten Fahrrädern oft nicht wieder blank zu bekommen. Die zwei verschiedenen Metalle erklären wohl auch, dass Nippel manchmal festgegammelt sind. Alu ist auch hier der „Verlierer“.

    #37169
    Anonym
    Gast

    Weinbergschnecke wrote:

    Bei meinem Tern gibt man die Marke der Felgen in der Produktbeschreibung nicht an: „Aluminium“.

    No Name Alu Felg, Kinetix Comp, danach Kinetix Pro.

    Bei Dahon in Delux, Performance und Sl/Ex Modelle aufgeteilt. Bei Tern wohl ähnlich.

    #37170
    Anonym
    Gast

    …und die galvanische Korrosion lässt sich nun mal nicht vermeiden, wenn die entsprechenden unterschiedlichen Metalle zusammenkommen.

    #37171
    Anonym
    Gast

    Weinbergschnecke wrote:

    Nach fast einem Jahr mal eine Bilanz für mein Tern Link D7i Licht als meist benutztes Faltrad.

    Positiv: der Klappmechanismus vom Rahmen funktioniert prächtig, ist deutlich besser als bei Dahon. Es gibt noch keine Abnutzungserscheinungen. Auch die Fahrstabilität mit dem einteiligen Vorbau ist in Ordnung, da wackelt nichts.

    Die 7-Gang Shimano Nabenschaltung reicht hier im Flachland vollkommen aus.

    Ausfall bisher: Der Billigschlauch von Kenda hinten verreckte ohne Außeneinwirkung. Zu kritisieren wäre weiterhin der (fehlende) „Kettenschutz“: dieses aufgeschnittene Flex-Leerrohr (kostet als solches etwa 30 Cent pro Meter) auf der Kette ist der reine Hohn.

    Der nachgerüstete Chainglider macht zwar etwas Geräusche, schützt Kette und Hose aber perfekt. Ebenfalls alternativlos (beim Bahntransport) ist der nachgerüstete Doppelständer. Einmal Rahmen einklappen und das Rad steht weiterhin aufrecht und stabil.

    Mal zusammengerechnet: Rad hatte 749 Euro gekostet, Kettenschutz und Ständer nochmal etwa 70 Euro, macht zusammen ungefähr 819 Euro.

    Ehrlich gesagt, für manche Komponenten am Rad eigentlich total überteuert. Ob billige Felgen nicht ösenverstärkt, schwergängiger Nabendynamo, Pedalen (laufen immer noch schwer), Schläuche (Kenda Autoventil ohne Fixierung an der Felge), Mäntel (Schwalbe Citizen hinten verschmuddelt, Reflexstreifen kaum noch sichtbar) Bremshebel ( sieht aus wie vom 149 Euro Fahrrad), Bremse ( dto., Bremsbögen rosten), hier wurde vom Hersteller gegeizt.

    Trotz aller Kritik ist dieses Rad bei kürzeren Fahrtstrecken täglich keine Zumutung, sondern macht Spaß.

    Ob nun Reifen oder Pedalen: Da kann man ja nachrüsten, wenn die Erstausstattung verschlissen ist.

    Wieviel KM macht du so am Tag/Woche ? Wieviel hast du jetzt schon mit dem Tern insgesamt runter ?

    #37172
    Anonym
    Gast

    Hallo, da ist kein Tacho dran, der wäre sicher schon futsch. Wenn ich es in der Woche benutze, dann von zu Hause zum Bahnhof in den Vorortzug, einmal umsteigen in den Express, einklappen und dann zum Ziel und später wieder nach Hause. Zusammen vielleicht 12 Kilometer. Falls ich zurück den Anschluss am Bahnhof nicht bekomme, sind es etwa 10 Kilometer nach Hause. Dazu kommen sonstige Touren, aber ich führe kein Buch, wann und wo ich welches Rad benutzt habe. Die tausend Kilometer dürften aber locker durch sein.

    #37173
    Anonym
    Gast

    Weinbergschnecke wrote:

    ……………

    Der nachgerüstete Chainglider macht zwar etwas Geräusche, schützt Kette und Hose aber perfekt……….

    Ein richtig montierter Chainglider macht keine während der Fahrt hörbaren Geräusche. Bei mir werden die leichten Chainglider-Geräusche während der Fahrt vom Abrollgeräusch der Reifen überdeckt.

    Wenn es lautere Geräusche geben sollte, kann das mehrere Ursachen haben:

    1) Zu breite Kette (bei mir sind Connex 808 verbaut)

    2) Falsches Kettenschloß ( Verschluß durch Sicherungsfeder, Bajonettverschluß nehmen !)

    3) Zu geringe Kettenspannung ( Nachspannen !)

    4) Der Chainglider reitet auf der Kette und damit auf den höchsten Punkten der Außenlaschen. An der Fügestelle der beiden Ritzelteile mit den beiden vorderen Kettenblattteilen sind an der Innenseite Knubbel vorhanden, die u.U. in die Vertiefung der Außenlaschen eintauchen und mitgenommen werden (Es ist konstruktiv schwierig an dieser Stelle eine glatte Schäftung vorzusehen, da hier ja meist eine Kürzung wegen Längenanpassung vorgenommen wird !) Dieses Eintauchen führt zu einem Haft-Gleit-Effekt, der Geräusche verursacht.

    Das trat bei meinem 24″ Falter vor ca 1000 km auf. Nach Kette spannen und neuem Zusammenbau war dieses Problem behoben. Nun herrscht Ruhe im Karton,-Pardon-, Plastik-Gelumpe.

    Übrigens, die Sram i-Motion9 und die Kette haben gestern ihr 10 000 km-Jubuläum gefeiert (Mit der Aussicht auf weitere 10 000 km).

    Bei der i-Motion9 ist das anfängliche Sperrklikengeklicker seit etwa km-Stand 2000 km völlig verschwunden.

    MfG EmilEmil

    #37174
    Anonym
    Gast

    Das haltbarste Faltrad kann nicht pauschal beurteilt werden. Ein birdy mit Rohloff Getriebenarbe und hydraulischen Scheibenbremsen ist haltbarer als ein brompton mit Kettenschaltung. Vergleichen wir also die Falträder mit gleicher Ausstattung. Brompton und birdy sind die hochwertigsten Falträder. Jedoch ist das birdy vollgefedert und jedes bewegliche Teil braucht irgendwann Pflege oder hat auf Dauer Verschleiß. Das birdy ist mehr ein Faltrad für Vielfahrer und Alltagsradler oder Langstreckenradler. Während das brompton mehr ein Faltrad für Stadtfahrer ist. Wer ausschließlich in der Stadt sein Faltrad nutzen möchte ist mit dem brompton gut beraten. Wer auch mal ein Ausflug machen möchte oder das Faltrad wie ein herkömmliches Fahrrad nutzen möchte ist mit dem birdy bestens beraten. Qualität kostet Geld und wer an der falschen Stelle sparrt muss Kompromisse oder Enttäuschungen in Kauf nehmen. Übrigens ist bernds eine interessante Alternative.

    #37175
    Anonym
    Gast

    bitdy hat 10 jahre garantie auf rahmen für den ersten käufer (wenn man sich innerhalb 4 wochen im internet sich registriert und die services beim authorisierte händler tut…)

    #37176
    Anonym
    Gast

    Bei hochwertigen Rahmen kann man eine lange Garantiezeit erwarten. Mein Cannondale das ich vor 15 Jahren gekauft habe, hat Lebenslang Garantie für den Erstbesitzer.

    #37177
    Anonym
    Gast

    Eine lebenslange Garantie durfte eine deutsche Firma aufgrund der hiesigen Wettbewerbsgesetze früher nicht geben. Erst 2008 hat der BGH dazu ein gegenteiliges Urteil gefällt. <a href="http://www.it-recht-kanzlei.de/lebenslange-garantie.html&#8220; class=“bbcode_url“>http://www.it-recht-kanzlei.de/lebenslange-garantie.html

    #37178
    Anonym
    Gast

    Danke für die Info. Das war mir nich nicht bekannt. Egal wie die Garantie ist. Auch heute würde ich wieder ein birdy kaufen.

    #37179
    Anonym
    Gast

    Probleme beim birdy und Riese und Müller.

    Das Rücklicht war Defekt. Tausch wurde durch den Hersteller des Rücklicht veranlasst da Riese und Müller auf die Beschwerde nicht reagierte.

    Nach 800 km lösen sich bei bei einer Pedale die Fussauflagen.

    Nach 1200 km Speichenbruch am Hinterrad.

    Riese und Müller reagiert nicht auf Beschwerden und lässt Kunden nach dem Kauf im Regen stehen.

    #37180
    Anonym
    Gast

    Die sind erst einmal auch nicht der richtige Ansprechpartner. Der wäre dein Händler. (aufgrund der Gewährleistung- falls Du noch in der Zweijahresfrist bist). Auch die Garantie wickelt R+M meines Wissens nach ausschließlich über autorisierte Fachhändler ab. An einen solchen solltest Du dich wenden und über den alles weitere veranlassen.

    Der Kontakt mit dem Endkunden ist nämlich ziemlich aufwändig für einen Hersteller. Das versuchen die meisten zu vermeiden. Gibt nur Wenige – wie z.B. Rohloff, Ortlieb oder B+M, die das anders handhaben.

    Gruß

    Udo

    #37181
    Anonym
    Gast

    Habe mein Bernds seit knapp 4 Jahren.

    Arbeitstäglich werden 8 km gefahren bei 2x falten. Falls der ÖPNV mal wieder ausfällt (was öfters vorkommt) kommen ab und zu noch 30 km für die Heimfahrt dazu. An den Wochenenden werden Einkäufe mit dem Rad erledigt. Da ich Alltagsradler bin, finden keine nenneswerten Touren statt.

    Die Mängel bisher:

    Dynamo (Seitenläufer) defekt, jedoch Selbstverschulden

    Lenker mit 46 cm viel zu schmal; wurde von mir ausgetauscht

    Was nervt, aber eigentlich kein Mangel ist:

    Knarzen der Alu-Sattelstütze im Stahl-Sattelrohr (was immer ich auch schon probiert habe schafft immer nur für kurze Zeit Abhilfe)

    Ich habe den Kauf des Bernds noch keine Sekunde bereut, nicht zuletzt auch wegen der famosen Sram Dual Drive.

    Thomas

    #37182
    Anonym
    Gast

    Bin ja nun schon seit Juni 2011 abstinent – als haltbar würde ich Falträder im Allgemeinen nicht beschreiben, weder Dahon noch Riese&Müller.

    Mein Birdy ist mir nach 20 Monaten unter dem Hintern weggebrochen und das Dahon hat nur 8 Wochen gehalten, bevor sich Laufräder und mehr aufgelöst haben.

    Und das bei nur 20 km pro Tag.

    #37183
    Anonym
    Gast

    Prinzipieller Unterschied besteht aber nur in den Faltgelenken. Da ist ein Seitenfalter prinzipbedingt etwas instabiler als ein Unterfallter. Dennoch sind es nur selten die Falltgelenke, die Probleme machen. Kleine Laufräder sind ansonsten eher stabiler als große. Wobei man immer mal die Speichenspannung prüfen sollte. Dahon Comp scheint ziemlich unverwüstlich. Ansonsten hatte ich bisher an meinem Dahon Mu Xl Lagerschaden sowie Kurbelbruch, und Schaltnabe zu tauschen, alles Komponentenfehler.

    #37184
    Anonym
    Gast

    talybont wrote:

    Bin ja nun schon seit Juni 2011 abstinent – als haltbar würde ich Falträder im Allgemeinen nicht beschreiben, weder Dahon noch Riese&Müller.

    Mein Birdy ist mir nach 20 Monaten unter dem Hintern weggebrochen und das Dahon hat nur 8 Wochen gehalten, bevor sich Laufräder und mehr aufgelöst haben.

    Und das bei nur 20 km pro Tag.

    Ähmm ..dazu sind ein paar Rahmendaten erforderlich. Fahrergewicht und Untergrund ? Birdy Rahmen gebrochen ? Na und – 10 Jahre Garantie !

    Dahon hat auch Garantie. Gib mal ein paar mehr Details.

    #37185
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:

    Birdy Rahmen gebrochen ? Na und – 10 Jahre Garantie !

    Fussangeln bitte nicht vergessen:

    Quote:

    Ungeachtet der gesetzlich vorgeschriebenen

    Sachmangelhaftung geben wir

    Ihnen 10 Jahre Garantie auf den Bruch von

    Rahmen und Hinterradschwinge.

    Diese über die gesetzlich vorgeschriebene

    Sachmangelhaftung hinausgehende Garantiegilt

    nur, wenn folgende Dinge erfüllt sind:

    • Sie sind Erstbesitzer des Rades.

    • Sie haben Ihr Birdy innerhalb von vier

    Wochen nach Kauf online unter folgendem

    Link registriert:

    http://www.r-m.de/registrierung

    • Der Fahrradpass im Anhang dieser Bedienungsanleitungwurde

    vollständig ausgefüllt

    und sämtliche dort aufgeführten

    Inspektionen vom Fachhändler vorgenommen

    und eingetragen.

    Quelle: http://www.r-m.de/wp-content/uploads/Birdy-Bedienungsanleitung-ab-2013.pdf, S.59

    Ein guter Grund, kein gebrauchtes Birdy zu kaufen bzw. das obige im Preis zu berücksichtigen. Zu den vorgeschriebenen Wartungsarbeiten im Rahmen der garantieerhaltenden Inspektion gehört übrigens u.a. Tausch von Lenker und Vorbau (alle 3 Jahre oder alle 10.000 km) und Tausch der Vorderradschwinge (alle 20.000 km), Tausch der Felgen (jeweils nach dem zweiten Satz Bremsbeläge), Tausch der Kette (nach 1500 km). Gar nicht mal so billig, so ein Birdy zu unterhalten und die Garantie am Leben zu erhalten…

    #37186
    Anonym
    Gast

    Das hast Du aber ganz oft, dass die Garantie nur dem Erstbesitzer gewährt wird.

    Diese Wartungsintervallgeschichte bei R+ M hat schon schizophrene Züge. Das findet man sonst nirgendwo in der Fahrradwelt. Wenn man sich anguckt, wann das eingesetzt hat (irgendwann um 2001) dann könnte es sein, dass die mal ordentlich (und schmerzhaft) in die Haftung genommen worden sind. Wäre zumindest eine Erklärung.

    Wer in Deutsch und Englisch nach Rückrufen bei Rädern und Radteilen fahndet, der wird sein blaues Wunder erleben. (Nicht das in DD :mrgreen: )

    Wobei die Amis einen auf den Deckel kriegen, wenn sie nicht zurück rufen – das geht notfalls bis zur Auflösung der Firma.

    berlinonaut – den Text kennst Du ja bestimmt http://clients.squareeye.net/uploads/brompton/Brompton_Warranty_2010.pdf

    Findest Du den wirklich harmloser in seinen rechtlichen Konsequenzen? (Dass die in der Realität oft netter sind als der Text suggeriert ist ja was anderes)

    #37187
    Anonym
    Gast

    Motte wrote:

    Das hast Du aber ganz oft, dass die Garantie nur dem Erstbesitzer gewährt wird.

    Kommt in der Tat vor, aber mir ist das noch nicht sehr häufig über den Weg gelaufen. Die meisten Firmen sind aber mindestens kulant meiner Erfahrung nach, selbst wenn sie so eine Bedingung stellen. Bei R+M hätte ich da potentiell Zweifel. Mir ging es auch gar nicht so sehr drum, an R+M rumzukritisieren sondern der pauschalen Aussage vom Superfalter „R+M gibt 10 Jahre Garantie auf den Rahmen – was schert es Dich also wenn das Ding kaputt ist“ einen einordnenden Rahmen zu geben. Für mich war u.a. dieser Passus zusammen mit den Wartungsanforderungen und dem immer wieder zu lesenden Serviceverhalten von R+M Endkunden gegenüber der Grund, das Birdy aus meinem Interessenskreis zu streichen. Ein Neues hätte ich mir nicht gekauft – auf ein Gebrauchtes hatte ich dann keine Lust mehr…

    Motte wrote:


    berlinonaut – den Text kennst Du ja bestimmt http://clients.squareeye.net/uploads/brompton/Brompton_Warranty_2010.pdf

    Findest Du den wirklich harmloser in seinen rechtlichen Konsequenzen? (Dass die in der Realität oft netter sind als der Text suggeriert ist ja was anderes)

    Etwas freundlicher finde ich das schon. Vor allem ist die gelebte Realität bei Brompton und speziell beim deutschen Importeur wohl auch sehr kundenfreundlich (keine eigene Erfahrung – selber hab ich noch nie was gebraucht und ausserdem mein Rad in England gekauft).

    #37188
    Anonym
    Gast

    @ berlinonaut

    „Vor allem ist die gelebte Realität bei Brompton und speziell beim deutschen Importeur wohl auch sehr kundenfreundlich“

    Was Kundenfreundlichkeit und Service angeht hat Voss einen Ruf wie Donnerhall – mehr geht wirklich nicht. Das ist einer der vielen Gründe, die f ü r den Kauf eines Bromptons sprechen. Da war auch schon immer so, auch bevor Hans-Heinrich Voss mit den Bromptons begann – der Service war immer zuvorkommend und vorbildlich, auch als Bickteron-Importeur.

    Gruß TIL

    #37189
    Anonym
    Gast

    Da stimme ich Euch zu, deshalb hab ich das (mit der Realität) ja auch so gesagt.

    Nicht für Voss, die haben ja auch noch andere Marken, aber für Brompton gilt natürlich, dass die sich gar nichts anderes leisten können, als gut zu sein. Weil sie nur ein einziges Produkt haben. Würde das in eine chronische Schieflage geraten, reißt es gleich die ganze Firma in den Abgrund. Sie müssen m.E. auch aus diesem Grund aufpassen, dass es nie zur „seelenlosen Dutzendware“ verkommt, die sich von anderen Falträdern nicht mehr sonderlich unterscheidet. Was für mich deren Zurückhaltung erklärt, wenn es um die (vielfach gewünschten) „reisetauglichen“ oder „renntauglichen“ Sondermodelle ab Werk geht. Der ganze Brompton Kult ist in dem Zusammenhang dann auch (Teil einer) Überlebensstrategie. Was ich nicht weiter schlimm finde – man muss als Brompton Fahrer da ja nicht mitmachen, wenn es einem nicht gefällt.

    #37190
    Anonym
    Gast

    alterfalter2 wrote:

    @ berlinonaut

    „Vor allem ist die gelebte Realität bei Brompton und speziell beim deutschen Importeur wohl auch sehr kundenfreundlich“

    Was Kundenfreundlichkeit und Service angeht hat Voss einen Ruf wie Donnerhall – mehr geht wirklich nicht. Das ist einer der vielen Gründe, die f ü r den Kauf eines Bromptons sprechen. Da war auch schon immer so, auch bevor Hans-Heinrich Voss mit den Bromptons begann – der Service war immer zuvorkommend und vorbildlich, auch als Bickteron-Importeur.

    Gruß TIL

    Deshalb macht es auch so viel Freude Brompton zu verkaufen, Voss ist ein Partner nicht nur ein Lieferant wie Riese und Müller.

    #37153
    Anonym
    Gast

    Leider nichts für den schmalen Geldbeutel und gebrauchte sind in D mMn alle überteuert-Angebot u Nachfrage;-(

    #37191
    Anonym
    Gast

    Teuer ist ein Vergleich wie grösser kleiner usw. Also im Vergleich zu was ist ein Brompton überteuert ?

    Meine Meinung ist das das eine Frage der Wichtigkeiten im Leben ist. Lieber mal ein paar Schnitzel oder so einsparen 🙂

    #37192
    Anonym
    Gast

    Ich meine als Geschenk für den Enkel, denke ich zu teuer als Gebrauchtes. Als NP sowieso;-(

    #37193
    Anonym
    Gast

    Oh … für die Enkel wie alt sind die ? Haben die kein sicheres Faltrad verdient was sie ihr Leben lang nutzen können ?

    #37194
    Anonym
    Gast

    Guten Abend.

    Ich durfte 2 Wochen ein Tern P7i fahren, musste es aber wieder zurück senden wegen der defekten Rücktrittbremse.

    Der Händler tauschte mir dann das Fahrrad gegen ein Brompton. Was soll ich sagen. Das Tern ist super funktionell, für den Preis toll ausgestattet. Die Fahreigenschaften sind gut.

    Als ich aber das Brompten in der Hand hatte merkte man sofort die Hochwertigkeit des Engländers.

    Die Falttechnik ist erste Sahne, das Fahren erst, gigantisch ! Heute bin ich 27 Kilometer gefahren und das Teil macht einfach nur Spaß. Die 6 Gang Schaltung ( Übersetzung ist super abgestimmt ) , das Handling, einwandfrei. Einmal Brompton immer Brompton !

    Der Aufpreis ist gut angelegt.

    André

    #37195
    Anonym
    Gast

    Pibach wrote:

    Prinzipieller Unterschied besteht aber nur in den Faltgelenken.

    1)Da ist ein Seitenfalter prinzipbedingt etwas instabiler als ein Unterfallter.

    2) Dennoch sind es nur selten die Falltgelenke, die Probleme machen.

    3) Kleine Laufräder sind ansonsten eher stabiler als große.

    4) Wobei man immer mal die Speichenspannung prüfen sollte. ………….

    1) Das sind ja mal wieder so „Pibach‘ sche° Pauschalaussagen, die nur beweisen, daß der Verfasser nichts vom Konstruieren versteht. Warum soll zb eine vertikale Gelenkachse, die nur beim Falten benutzt wird, „instabiler“ sein als eine transversale, die ständig während der Fahrt als Gelenk die Kräfte vom Hinterrad übertragen muß, und deren Lager (Gleitlager oder Wäzlager) irgendwann ausgeschlagen sind, und deshalb erneuert werden müssen. „Stabilität, Instabilität “ sind Begriffe aus der Dynamik, und werden sehr häufig von Laien dann verwendet, wenn Festigkeit (Dauerfestigkeit u.a,) und Steifigkeit gemeint sind.

    2) Nach den vielen Beispielen in diesem Forum sind es gerade die spezifischen Faltrad-Baugruppen (Und das sind nur drei !), wie:

    Der Vorbauschaft (die Lenkstütze) mit der Verbindung zum Gabelschaft;

    Das Faltgelenk (die Faltgelenke) mit der Verriegelung;

    Die Sattelstutze mit der Verbindung zum Sitzrohr;

    die häufig Probleme aufweisen.

    Und zwar mit großer Anzahl, die ich eigentlich für unmöglich gehalten hätte.

    In der Vergangenheit war das nicht anders (Ich fahre 2 Faltrahmen aus den 1970-ern, wo ich die Probleme hautnah erleben und beseitigen durfte 😥 ) und in der Gegenwart ist das leider auch nicht besser (Bei einem Rahmen gibt es seit heute einen Riß im Sitzrohr ).

    Alle anderen Baugruppen konnten ja schon immer dem Fundus der anderen Räder entnommen werden, Bei fast allen geht die Übernahme 1:1 bis auf die Übersetzung, wo die Hersteller schon seit 40 Jahren gescheitert sind, in der Gegenwart scheiern, und in alle Zukunft scheitern werden ? Und da geht es nur um simple Multiplikationen, nicht um anspruchsvollere Technische Mechanik, wo schon mal ein paar Differential-Gleichungen gelöst werden müssen.

    3) Das ist eine Pauschal-Aussage, die in dieser behaupteten Allgemeingültigkeit nicht existiert. Alle Laufräder (ob groß, ob klein) sollten die Aufstandskräfte, die Seitenkräfte und die Antriebs-bzw Brems-Kräfte mit den zugehörigen Lastvielfachen für eine bestimmte Lebensdauer ohne Bruch (Anriß) ertragen und genügend Steifigkeit besitzen, so daß ein sicheres Fahren möglich ist.

    4) Das geht in die richtige Richtung; wenn noch statt Speichenspannung der Bergriff Speichenspannkraft verwendet wird, gibt es keinen Anlaß zu Mißverständnissen.

    Schöne Neue Faltrad-Welt !

    MfG EmilEmil

    #37196
    Anonym
    Gast

    Ich denke man kompensiert die gewissen „Stabilitätsnachteile“ und fährt etwas vorsichtiger. Bei meinen Dahons hatten die Faltgelenke jedenfalls noch nie Verschleißerscheinung oder Wartungsbedarf. Ich würde mir aber durchaus was robusteres wünschen. Also auch, um mal paar Treppen runterzuspringen – oder rauf.

    #37197
    Anonym
    Gast

    Hier mal meine Langzeiterfahrungen mit zwei Dahon Mµ P8 Sport. Gekauft 06/2011, Stückpreis 799 Euro:

    Rad 1 (mein Rad):

    Ich = 76 kg

    Laufleistung bisher 14.000 km davon etwa 3000 km mit 3-fach Gepäcktaschen auf 2-Wochen-Touren.

    Ausgetauschte, defekte Bauteile (ohne gewöhnlichen Verschleiß wie Bremsen, Mäntel, Kette u.s.w.)

    – Gepäckträger (aus Alu, Rücklicht abgebrochen, 35 Euro)

    – Klingel (hat sich zerlegt, 1,50 Euro)

    – Bremshebelsatz hinten (V-Brake, Seilzug ließ sich nicht mehr fixieren, 20 Euro)

    – Gummis re u. li neben der Lenkergriffixierung (pourös und gebrochen, nicht erneuert)

    – Pedalsatz (Lagerschaden bei ca. 8000 km, wieder ersetzt durch No-Name-Produkte, 20 Euro)

    – Gewinde f. Einstellschraube im Umwerfer defekt (hab eine kleine Mutter zur Abstützung draufgeschraubt)

    Rad 2 (das Rad meiner Gattin):

    Sie = 65 kg

    Laufleistung bisher 10.000 km davon etwa 2000 km mit 3-fach Gepäcktaschen auf 2-Wochen-Touren

    Ausgetauschte, defekte Bauteile (ohne gewöhnlichen Verschleiß wie Bremsen, Mäntel, Kette u.s.w.)

    – Gepäckträger (aus Alu, Rücklicht abgebrochen, 35 Euro)

    – Gummis re u. li neben der Lenkergriffixierung (pourös und gebrochen, nicht erneuert)

    – Gelenkbolzen Lenker (Eine Sicherungsschraube verloren und ersetzt, 0 Euro)

    Das war’s.

    Bislang keine sichtbaren Beschädigungen an den Rahmen, Faltscharnieren, den Lenkern/Lenksäulen und den Sattelstützen.

    Insgesamt hatte ich bisher durch defekte Bauteile verursachte Reparaturkosten in Höhe von 111,50 Euro in 5 Jahren bei insgesamt 24.000 km Fahrspaß für zwei Personen.

    Grüße

    Rainer

    #37198
    Anonym
    Gast

    Also eher Freizeitnutzung und keine Pendlernutzung mit häufigem Falten .. ca. 7Km am Tag auf 5 Jahre hochgerechnet.

    #37199
    Anonym
    Gast

    Hallo Rainer,

    da haben sich die Dahons bisher doch ganz tapfer geschlagen. Viel Spaß weiterhin damit.

    superfalter wrote:

    Also eher Freizeitnutzung und keine Pendlernutzung mit häufigem Falten .. ca. 7Km am Tag auf 5 Jahre hochgerechnet.

    Was ist jetzt besser? Was ist schlechter? Bei welcher Art der Nutzung sind die Anforderungen ans Material höher. Für meine Fahrten kann ich diese Fragen nicht so einfach beantworten.

    Die Freizeitnutzung von Rainer scheint schon etwas spezieller zu sein:

    http://www.faltradforum.de/viewtopic.php?f=19&t=4191

    Bei mir ist z.B. die Freizeitnutzung mit einigen Faltvorgängen verbunden und die Pendlernutzung mit keinen. Die Pendlernutzung gestalte ich bei mir ähnlich abwechslungsreich wie die Freizeitnutzung (wechselnde Strecken: Asphalt, Schotterpisten, Waldwege, hügelig oder flach, Fahrweise mal sportlich mal gemütlich)

    Gruß

    Reimund

    #37200
    Anonym
    Gast

    Ich hab Rainers Beitrag entnommen, dass sein Rad – eher der Gepäckträger – wohl ein Problem mit dem angeschweißten Halter für`s Rücklicht hat und sonst – trotz großer Wegstrecke nix Bedeutendes kaputt gegangen ist. Und das auf 14.000 Km – finde ich respektabel. Das wenig gefaltet wird, kann ich dem nicht entnehmen.

    Üblicherweise sagt niemand irgendwo, dass er zufrieden ist und nix passiert. Wir erfahren eigentlich nur vom Gegenteil und wissen dann nicht welchen Anteil das an der Gesamtheit dieses Radtyps ausmacht. Das verfälscht das Bild ungemein. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

    Wie lange mein Rad hält – hängt zunächst mal damit zusammen, was ich ihm so zumute. Und da sind die Fahrstrecke (Länge und Weggüte), die Zuladung und meine Art zu fahren sicher wichtige Kriterien.

    Wenn ich ins Büro fahre, dann falte ich es bis zu dreimal am Tag. Im Zug brauche ich das meist nicht – warum sollte ich es also tun?

    Die meisten Falträder werden ein sehr gemütliches Dasein im Keller oder im Wohnmobil führen – je nachdem was ihre Besitzer sonst noch so treiben. Die wenigsten fahren nur Faltrad. Wenn dann ein „Di Blasi“ auf diese Weise im Bootshaus 20 Jahre alt geworden ist, kann es leicht zum „haltbarsten Faltrad“ werden. Nur wäre die Aussage (für mich) nix wert.

    Ansonsten – 2500 Km/Jahr mit dem Faltrad – da wäre ich mal neugierig, wer hier im Forum drüber kommt. Viele werden es nicht sein. (vermute ich mal stark)

    #37201
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:

    Also eher Freizeitnutzung und keine Pendlernutzung mit häufigem Falten

    Ja, wir nutzen die Räder ausschließlich in der Freizeit für Tages-, Wochenend-, und Mehrwochentouren. Faltvorgänge gibt es eher seltener – geschätzte 40 mal im Jahr. Ich würde auch gerne mit dem Rad zur Arbeit fahren – aber jeden Morgen um 03:30 Uhr nur dafür aufzustehen, hält mich doch stark davon ab.

    Motte wrote:

    Ich hab Rainers Beitrag entnommen, dass sein Rad – eher der Gepäckträger – wohl ein Problem mit dem angeschweißten Halter für`s Rücklicht hat und sonst – trotz großer Wegstrecke nix Bedeutendes kaputt gegangen ist.

    Das hat mich besonders geärgert, weil es an beiden Rädern innerhalb kürzester Zeit nach dem Kauf passiert ist. Der Verkäufer (ein Fahrradladen im Nachbarort) hat beide Gepäckträger von mir bekommen und wollte sich um die Garantie kümmern und sich bei mir melden. Nach 2 Monaten bin ich mal hingefahren und – man konnte sich weder an mich noch an die 2 Gepäckträger erinnern. Dummerweise hatte ich mir das auch nicht schriftlich geben lassen. Shit happen’s – 70 Euro weg – und den Radladen meide ich seitdem auch. Meine Empfehlung hierzu: Keine Gepäckträger aus Alu. Die bei eB ersteigerten Stahl-Gepäckträger halten bis heute.

    Grüße

    Rainer

    #37202
    Anonym
    Gast

    Ich wollte bei allen Dahons und auch beim Tern die original Gepäckträger nicht behalten. Bei den Dahons sahen die Schweißnähte, die das T – Stück für das Rücklicht halten, alle gruselig aus. Und dann war da ein Batterierücklicht dran, dass durch die beiden Mignons ja noch schwerer ist.

    Liegt aber nicht am Material, sondern an der Verarbeitung. Die richtigen Tour Gepäckträger von Dahon oder Tern oder jene von Ragtime sind wesentlich solider gefertigt. Mein Favorit ist seit einem Jahr der (Tern) Cargo Rack. (der passt auch ans Dahon) Was Besseres ist mir bisher noch nicht untergekommen, soweit es um Fersenfreiheit, Handhabung und Tourengepäck geht.

    Gruß

    Udo

    #37203
    Anonym
    Gast

    Hi, ich hatte schlechte Erfahrungen mit dem Birdy in Hinsicht auf die Vordergabel gemacht….Riss in der Vordergabel passiert oft, wie mir mitgeteilt wurde vom Händler…und die Fa. Riese und Müller rät seitdem, diese nach drei Jahren zu wechseln….finde ich nicht so gut, denn dies kostet ca. 300,- Euro und man bekommt die Gabel auch nur in schwarz oder weis und muss diese auch noch lackieren lassen….Diesen Schwachpunkt gibt es schon seit über zehn Jahren und es wäre an der Zeit, dass der Hersteller diesen Schwachpunkt der Birdys verbessert….

    #37204
    Anonym
    Gast

    Quote:

    Riss in der Vordergabel passiert oft, wie mir mitgeteilt wurde vom Händler.

    Mhh….ich hab ja nur meins als Vergleich. Und kann die Häufigkeit eines Fehlers daher nicht beurteilen. Da meins (unverändert) mittlerweile aber ins 11. Jahr geht, verfolge ich Mängel- und Fehlerberichte natürlich aufmerksam im Netz.

    Stutzig macht mich nur, dass die Birdianer mit Riss in der Gabel offensichtlich mehrheitlich ein Schweigegelübte abgelegt haben müssen. Denn im Netz kommt solche Berichte zwar vor, aber nicht sonderlich häufig – eher selten. (Das soll nicht heißen, dass es das nicht gibt, aber für einen angeblich häufigen Fehler wäre das eine komische Reaktion der sonst gern hyperventilierenden „Netzgemeinde“)

    Wenn ich mal die zahllosen Seufzer von Superfalter (in seienr Rolle als Händler) zum Anlass nehme zu mutmaßen, dass R+M wohl kein einfacher Hersteller ist, was Kommunikation, Liefertermine und Ersatzteile angeht – dann könnte ich mir gut vorstellen, dass so mancher Händler gern einen Bogen um deren Produkte schlägt oder schlagen würde und solche „Argumente“ (is immer was dran, geht gern kaputt, hab ich häufiger) gegenüber Kunden gern aufnimmt. Ist aber nur meine Vermutung.

    Keine Vermutung sondern bittere Erfahrung ist, dass zahlreiche Fahrradhändler gern „Dönekes“ erzählen. 😉

    #37205
    Anonym
    Gast

    ebru wrote:


    Hey, ich bin bei der suche nach dem besten Faltrad auch verzweifelt.. Ich habe mir dann das Faktrad von Stem zugelegt und bin sehr zufrieden 😀 gefunden habe ich es bei ,,,

    Na, da versucht ja schon wieder jemand etwas Geld über Klicks nebenbei zu verdienen. Kleingedrucktes zu „Affiliate Links“ beachten.

Ansicht von 54 Beiträgen - 1 bis 54 (von insgesamt 54)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.