Plattform für Faltradler

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    superfalter
    Gast

    Hallo Forum,

    würdet ihr anderen Faltradsuchenden euer Faltrad zeigen/vorführen/Vorteile/Nachteile erklären wenn ihr dafür bei Vermittlung an eine Plattform Prämien für euer Faltrad bekämet ? Vorteile für alle Seiten verstanden ?

    #57967
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:


    Hallo Forum,

    würdet ihr anderen Faltradsuchenden euer Faltrad zeigen/vorführen/Vorteile/Nachteile erklären wenn ihr dafür bei Vermittlung an eine Plattform Prämien für euer Faltrad bekämet ? Vorteile für alle Seiten verstanden ?

    Moin,

    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das konkret gemeint ist.

    Du denkst da an konkrete Modelle so als Erweiterung / Ergänzung von Vorführ-Rädern?

    Klingt für mich nach einer genialen Idee mit Gewinn für alle Seiten.

    Ich habe übrigens festgestellt, dass ich wieder einen ganz jungen Menschen vom Faltrad-Konzept überzeugt habe.

    Gestern bei der CM Hamburg habe ich den guten Bekannten nach langer Zeit wiedergetroffen.

    (-OK waren auch nur so 3000 RadlerInnen da-)

    Vor ca zwei Jahren hatte ich ihn meine Dahon Vitesse ausgibig probefahren lassen.

    Er war mi mit einem superschicken Brompton da, dass er seit ca einem halben Jahr fährt, und von dem er restlos überzeugt ist.

    Gruß Karsten

    #57968
    Anonym
    Gast

    Karsten wrote:


    superfalter wrote:


    Hallo Forum,

    würdet ihr anderen Faltradsuchenden euer Faltrad zeigen/vorführen/Vorteile/Nachteile erklären wenn ihr dafür bei Vermittlung an eine Plattform Prämien für euer Faltrad bekämet ? Vorteile für alle Seiten verstanden ?

    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das konkret gemeint ist.

    Du denkst da an konkrete Modelle so als Erweiterung / Ergänzung von Vorführ-Rädern?

    Bsp.: jemand sucht ein Faltrad in Lüneburg und würde sich gern dein Dahon Vitesse mal anschauen und Probefahren. Er kontaktiert dich und ihr macht einen Termin aus. Best Case – er ist begeistert und will son Ding nun sein Eigen nennen und du vermittelst ihn an eine Plattform von der du dann Punkte/Rewards bekommst für die Vermittlung (im Falle eines Kaufes).

    #57969
    Anonym
    Gast

    Karsten wrote:


    Ich habe übrigens festgestellt, dass ich wieder einen ganz jungen Menschen vom Faltrad-Konzept überzeugt habe.

    Gestern bei der CM Hamburg habe ich den guten Bekannten nach langer Zeit wiedergetroffen.

    (-OK waren auch nur so 3000 RadlerInnen da-)

    Vor ca zwei Jahren hatte ich ihn meine Dahon Vitesse ausgibig probefahren lassen.

    Er war mi mit einem superschicken Brompton da, dass er seit ca einem halben Jahr fährt, und von dem er restlos überzeugt ist.

    Gruß Karsten

    Genauso muss das passieren.

    #57970
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:


    … du vermittelst ihn an eine Plattform von der du dann Punkte/Rewards bekommst für die Vermittlung (im Falle eines Kaufes).

    Ich halte wenig von der Verquickung von 2 unterschiedlichen Dienstleistungen, die eigentlich unabhängig sein sollten. Denn idealerweise ist die Beratung unabhängig von einem Kauf, und sowieso von einer Marke oder speziellem Typ. Die Beratungsleistung sollte nach Möglichkeit frei von solchen Einflüssen sein. Die Idee erinnert mich an das Multilevel Marketing, das in den 90er Jahren so verbreitet war (AWD & Co).

    Umgekehrt kann das Kaufangebot so eine Dienstleistung auch kaum queerfinanzieren. Denn dazu müsste ein Preisaufschlag erfolgen. Für Produkte, die überall nur einen Click entfernt sind und deren Preise mit Suchmaschinen verglichen werden, wird das nicht durchsetzbar sein (bzw. nur in bestimmten Fällen, z.B. herausragene Marktposition oder sehr hohe Stückzahlen).

    Der Trend geht m.E. eher in andere Richtung. Also einerseits Verkauf ohne weiteren Service zu einem sehr konkurrenzfähigen Preis. Sowie andererseits reine Beratungsleistung in anderem Ambiente, z.B. Fahrradmessen, wo auch das Erlebnis eine Rolle spielt. Neben Messen sind z.B. auch Youtube-Kanäle diesbezüglich ein interessanter Trend. Z.B. geben Gearbest, Banggood und anderes ihre Neu-Produkte an bekannte Tech-Blogger, um die Produkte zu promoten.

    Das klassische Geschäft mit kombinierter Beratung und Verkauf im Laden um die Ecke wird sich immer mehr auf sehr spezifischen Produkte konzentrieren, die das erfordern und bei denen die Gewinnspanne das auch hergibt.

    #57971
    Anonym
    Gast

    Bring Sinn wenn dies eine Firma macht die nicht überall einen Standort hat wo man ihr Produkt testen kann. Die Fine Mobile GmbH macht das mit dem TWIKE auch so. Dort kann man TWIKE TO FLY Partner werden und dann sein Fahrzeug für Probefahrten zur Verrfügung stellen. Ich möchte das mit meinem TWIKE auch machen. Allerdings nicht um damlt Geld zu verdienen sondern weil ich vom TWIKE überzeigt bin.

    Beim TWIKE gibt es ja nur die Möglichkeit das Fahrzeug direkt beim Hersteller zu kaufen. Würde man es überall kaufen können würde ich es aber dem Interessenten überlassen wo er letztendlich sein Fahrzeug kauft. Wenn überhaupt würde ich eine Empfehlung vom Händler meines Vertrauens geben weil ich von ihm überzeugt bin und nicht weil ich Geld dafür bekomme.

    #57972
    Anonym
    Gast

    cruisen wrote:


    Wenn überhaupt würde ich eine Empfelung vom Händler meines Vertrauens geben weil ich von ihm überzeugt bin und nicht weil ich Geld dafür bekomme.

    Muss ja kein Geld sein sondern, die neuen Reifen oder ein neuer Sattel.

    #57973
    Anonym
    Gast

    Pibach wrote:


    superfalter wrote:


    … du vermittelst ihn an eine Plattform von der du dann Punkte/Rewards bekommst für die Vermittlung (im Falle eines Kaufes).

    Ich halte wenig von der Verquickung von 2 unterschiedlichen Dienstleistungen, die eigentlich unabhängig sein sollten. Denn idealerweise ist die Beratung unabhängig von einem Kauf, und sowieso von einer Marke oder speziellem Typ. Die Beratungsleistung sollte nach Möglichkeit frei von solchen Einflüssen sein. Die Idee erinnert mich an das Multilevel Marketing, das in den 90er Jahren so verbreitet war (AWD & Co).

    Umgekehrt kann das Kaufangebot so eine Dienstleistung auch kaum queerfinanzieren. Denn dazu müsste ein Preisaufschlag erfolgen. Für Produkte, die überall nur einen Click entfernt sind und deren Preise mit Suchmaschinen verglichen werden, wird das nicht durchsetzbar sein (bzw. nur in bestimmten Fällen, z.B. herausragene Marktposition oder sehr hohe Stückzahlen).

    Der Trend geht m.E. eher in andere Richtung. Also einerseits Verkauf ohne weiteren Service zu einem sehr konkurrenzfähigen Preis. Sowie andererseits reine Beratungsleistung in anderem Ambiente, z.B. Fahrradmessen, wo auch das Erlebnis eine Rolle spielt. Neben Messen sind z.B. auch Youtube-Kanäle diesbezüglich ein interessanter Trend. Z.B. geben Gearbest, Banggood und anderes ihre Neu-Produkte an bekannte Tech-Blogger, um die Produkte zu promoten.

    Das klassische Geschäft mit kombinierter Beratung und Verkauf im Laden um die Ecke wird sich immer mehr auf sehr spezifischen Produkte konzentrieren, die das erfordern und bei denen die Gewinnspanne das auch hergibt.

    Das ist wohl eher deine ganz persönliche Vision/Version. Produkte ohne Service zu verkaufen. Multilevel davon spricht keiner, sondern eher die Überzeugung vermitteln für das Thema und bestenfalls für ein konkretes Produkt. Warum sich nicht dadurch eine neue SON Lampe montieren oder eine Titansattelstütze oder was auch immer.

    #57974
    Anonym
    Gast

    Pibach wrote:


    superfalter wrote:


    … du vermittelst ihn an eine Plattform von der du dann Punkte/Rewards bekommst für die Vermittlung (im Falle eines Kaufes).

    Ich halte wenig von der Verquickung von 2 unterschiedlichen Dienstleistungen, die eigentlich unabhängig sein sollten. Denn idealerweise ist die Beratung unabhängig von einem Kauf, und sowieso von einer Marke oder speziellem Typ. Die Beratungsleistung sollte nach Möglichkeit frei von solchen Einflüssen sein. Die Idee erinnert mich an das Multilevel Marketing, das in den 90er Jahren so verbreitet war (AWD & Co).

    Umgekehrt kann das Kaufangebot so eine Dienstleistung auch kaum queerfinanzieren. Denn dazu müsste ein Preisaufschlag erfolgen. Für Produkte, die überall nur einen Click entfernt sind und deren Preise mit Suchmaschinen verglichen werden, wird das nicht durchsetzbar sein (bzw. nur in bestimmten Fällen, z.B. herausragene Marktposition oder sehr hohe Stückzahlen).

    Der Trend geht m.E. eher in andere Richtung. Also einerseits Verkauf ohne weiteren Service zu einem sehr konkurrenzfähigen Preis. Sowie andererseits reine Beratungsleistung in anderem Ambiente, z.B. Fahrradmessen, wo auch das Erlebnis eine Rolle spielt. Neben Messen sind z.B. auch Youtube-Kanäle diesbezüglich ein interessanter Trend. Z.B. geben Gearbest, Banggood und anderes ihre Neu-Produkte an bekannte Tech-Blogger, um die Produkte zu promoten.

    Das klassische Geschäft mit kombinierter Beratung und Verkauf im Laden um die Ecke wird sich immer mehr auf sehr spezifischen Produkte konzentrieren, die das erfordern und bei denen die Gewinnspanne das auch hergibt.

    Das ist wohl eher deine ganz persönliche Vision/Version. Produkte ohne Service zu verkaufen. Multilevel davon spricht keiner, sondern eher die Überzeugung vermitteln für das Thema und bestenfalls für ein konkretes Produkt. Warum sich nicht dadurch eine neue SON Lampe montieren oder eine Titansattelstütze oder was auch immer. Woher kommt denn die Beratung ? Und was hat der Beratende davon seine Lebenszeit dafür bereit zu stellen ? Ich kann dir leider nicht folgen, deine Forderungen sind mehr als absurd.

    Ich lasse mich demnächt bei einem Brotexperten beraten und dann doch das Brot im Biosupermarkt ?

    Sind wir jetzt bei Vertical Brands ? Händler weg und nur noch Marken ? Das ist unabhängiger ? Oder werden Berater jetzt für jeden Bereich deines Lebens in dem du ein Produkt benötigst irgendwo sein ?

    #57975
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:


    Woher kommt denn die Beratung ? Und was hat der Beratende davon seine Lebenszeit dafür bereit zu stellen ? Ich kann dir leider nicht folgen, deine Forderungen sind mehr als absurd.

    Der Beratende hat davon nichts. Daher geht ja der Trend dahin, ohne große Beratung zu verkaufen. Das ist erstmal weit beobachtbarer Fakt. Zumindest für einen Großteil der Produkte.

    In das Beratungvakuum stoßen dann andere vor. Inzwischen ist es ganz üblich, sich online Infos zu holen. In Foren. In Blogs. Auf Youtube. Aber auch offline, z.B. auf Messen.

    Eine Community-Beratung mit echten Treffen fänd ich sehr interessant. Aber wenn der Berater wieder durch Provision motiviert werden muss, finde ich das kontraproduktiv.

    #57976
    Anonym
    Gast

    Es gibt nicht nur entweder oder. Der Ansatz wäre eine gute Ergänzung zu den bereits vorhandenen Informations- und Einkaufsmöglichkeiten. Die Provision wäre für mich nur eine positive Nebenwirkung und nicht die eigentliche Motivation.

    #57977
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:


    Hallo Forum,

    würdet ihr anderen Faltradsuchenden euer Faltrad zeigen/vorführen/Vorteile/Nachteile erklären wenn ihr dafür bei Vermittlung an eine Plattform Prämien für euer Faltrad bekämet ? Vorteile für alle Seiten verstanden ?

    Wäre ich denn durch die Platform versichert? Wenn zum Beispiel mein Fahrrad bei einer Probefahrt gestohlen oder beschädigt wird? Und muss ich im Gegenzug für Falschberatung haften, wenn ich zum Beispiel jemandem sage dass man das Rad noch upgraden kann, er kauft es sich und dann stellt sich heraus dass die Upgrades eingestellt wurden?

    Allgemein scheint die Idee ein bisschen dazu geeignet dass sich die Händler aus der Verantwortung stehlen. Es ist Aufgabe des Händlers Rechtsverbindlich zu Beraten und Testräder zur Verfügung zu stellen. Privat berate ich gerne, aber dafür brauche ich auch keine Plattform.

    #57978
    Anonym
    Gast

    @ ladiaar

    „Allgemein scheint die Idee ein bisschen dazu geeignet dass sich die Händler aus der Verantwortung stehlen. Es ist Aufgabe des Händlers Rechtsverbindlich zu Beraten und Testräder zur Verfügung zu stellen. Privat berate ich gerne, aber dafür brauche ich auch keine Plattform.“

    ..sehe ich genauso. Ich berate gerne in privatem Rahmen, eine Plattform dazu ist nicht notwendig. Außerdem geht das auch im Faltradforum oder bei den Bromptonauten oder anderen (Falt-) rad web sites. Ich mache das seit Jahren wie man hie und da nachlesen kann.

    Händlerempfehlungen gebe ich nicht ab, rate eher dazu, sich ein gebrauchtes Rad zu kaufen. Man spart immens, selbst bei (fast) neuen Rädern.

    Gruß TIL

    #57979
    Anonym
    Gast

    Pibach wrote:


    superfalter wrote:


    Woher kommt denn die Beratung ? Und was hat der Beratende davon seine Lebenszeit dafür bereit zu stellen ? Ich kann dir leider nicht folgen, deine Forderungen sind mehr als absurd.

    Der Beratende hat davon nichts. Daher geht ja der Trend dahin, ohne große Beratung zu verkaufen. Das ist erstmal weit beobachtbarer Fakt. Zumindest für einen Großteil der Produkte.

    In das Beratungvakuum stoßen dann andere vor. Inzwischen ist es ganz üblich, sich online Infos zu holen. In Foren. In Blogs. Auf Youtube. Aber auch offline, z.B. auf Messen.

    Eine Community-Beratung mit echten Treffen fänd ich sehr interessant. Aber wenn der Berater wieder durch Provision motiviert werden muss, finde ich das kontraproduktiv.

    Ah der Beratende lebt von Luft und Liebe ? Ersteinmal muss man den Produktbereich einschränken. Klar Elektronik kann man vergleich und ohne Beratung kaufen. Falträder nicht. Unsere Beratungen dauern teils 2-5h. Ich glaube du lebst in einer Filterblase in der du diese Wahrnehmung hast. Online Infos holen ? Welche davon sind richtig ? Beratung und Probefahrt sind z.Zt. nicht online abbildbar. Der Berrater wird ersteinmal nicht durch die Provision sondern durch das Vermitteln von Erfahrung belohnt, man könnte auch die Rewards spenden wenn man will. Gern für künftige Studenten oder so. Alles denkbar.

    #57980
    Anonym
    Gast

    alterfalter2 wrote:


    @ ladiaar

    „Allgemein scheint die Idee ein bisschen dazu geeignet dass sich die Händler aus der Verantwortung stehlen. Es ist Aufgabe des Händlers Rechtsverbindlich zu Beraten und Testräder zur Verfügung zu stellen. Privat berate ich gerne, aber dafür brauche ich auch keine Plattform.“

    ..sehe ich genauso. Ich berate gerne in privatem Rahmen, eine Plattform dazu ist nicht notwendig. Außerdem geht das auch im Faltradforum oder bei den Bromptonauten oder anderen (Falt-) rad web sites. Ich mache das seit Jahren wie man hie und da nachlesen kann.

    Händlerempfehlungen gebe ich nicht ab, rate eher dazu, sich ein gebrauchtes Rad zu kaufen. Man spart immens, selbst bei (fast) neuen Rädern.

    Gruß TIL

    Nicht der Händler aus der Verantwortung sondern eine unabhängigere Beratung. Dem Händler könnte man vorwerfen er berät nur aus Eigeninteresse. Das Interesse kann ich als Kunde nicht sehen. Daher jemand unabhängiges. Und nicht jeder hat die Sachkenntnis oder die Geduld sich in die Themen einzulesen oder die Fähigkeit die Informationen einzuschätzen (Stichwort Amazon Affiliate Seiten). Ein gebrauchtes Rad setzt auch schon mehr Kenntnisse voraus.

    #57981
    Anonym
    Gast

    Ch.Bacca wrote:


    Es gibt nicht nur entweder oder. Der Ansatz wäre eine gute Ergänzung zu den bereits vorhandenen Informations- und Einkaufsmöglichkeiten. Die Provision wäre für mich nur eine positive Nebenwirkung und nicht die eigentliche Motivation.

    Genauso könnte es sein.

    #57982
    Anonym
    Gast

    @ superfalter

    „Ein gebrauchtes Rad setzt auch schon mehr Kenntnisse voraus.“

    ..genau, die sind bei dem ein oder anderen der über ein Forum berät vorhanden – mehr oder weniger. Und die können auf diesem Wege weiter gegeben werden, ohne daß man einen Händler empfiehlt, sondern nur ein oder mehrere Produkte. Die kann man sich dann auch gebraucht suchen und ggf. den eigenen Bedürfnissen anpassen.

    Dabei helfe ich sehr gerne. Wenn es nur um die Farbe des Fahrrads geht, winke ich eher ab.. ;o))

    Das scannen der Angebote auf dem Gebrauchtmarkt dauert für mich nur wenige Minuten, Interessantes ist schnell über Marke vs. Preis herausgefiltert und kann an den Interessenten zuzüglich einiger vlt wichtiger Informationen weitergegeben werden. Wenn jemand umbedingt ein neues Rad haben möchte, wird er schon den geeigneten Händler finden – Du machst übrigens im Nachbarforum genug Werbung für Dein eigenes Ladengeschäft.. ;o)

    Gruß TIL

    #57983
    Anonym
    Gast

    ladiaar wrote:


    superfalter wrote:


    Hallo Forum,

    würdet ihr anderen Faltradsuchenden euer Faltrad zeigen/vorführen/Vorteile/Nachteile erklären wenn ihr dafür bei Vermittlung an eine Plattform Prämien für euer Faltrad bekämet ? Vorteile für alle Seiten verstanden ?

    Wäre ich denn durch die Platform versichert? Wenn zum Beispiel mein Fahrrad bei einer Probefahrt gestohlen oder beschädigt wird? Und muss ich im Gegenzug für Falschberatung haften, wenn ich zum Beispiel jemandem sage dass man das Rad noch upgraden kann, er kauft es sich und dann stellt sich heraus dass die Upgrades eingestellt wurden?

    Die Plattform lässt sich für die Registrierung einen Perso oder einen Postident geben und der „Neukunde“ willigt ein bei Verlust für den Schaden aufzukommen.

    #57984
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:


    Nicht der Händler aus der Verantwortung sondern eine unabhängigere Beratung. Dem Händler könnte man vorwerfen er berät nur aus Eigeninteresse. Das Interesse kann ich als Kunde nicht sehen. Daher jemand unabhängiges. Und nicht jeder hat die Sachkenntnis oder die Geduld sich in die Themen einzulesen oder die Fähigkeit die Informationen einzuschätzen (Stichwort Amazon Affiliate Seiten). Ein gebrauchtes Rad setzt auch schon mehr Kenntnisse voraus.

    Der andere Kunde hat aber nur so lange kein Eigeninteresse solanger er keine Provision erhält. Und nur wenn sowohl Platformbetreiber als auch Kunden völlig unkommerziell handeln kann man sich vielleicht aus Haftungsfragen herauswinden. Ansonsten stellt sich immer die Frage wer für Falschberatung haftet. Das ist im Forum kein Problem weil da niemand direkt durch die Beratung Geld verdient.

    #57985
    Anonym
    Gast

    Ja, ein Gewinn für alle Beteiligten. Ich konnte bereits eine gute Freundin überreden und habe ihr dann ein Faltrad rausgesucht. Sie ist begeistert und fährt damit immer öfter und das Auto rückt immer mehr in den Hindegrund.

    Jetzt kam es sogar so, dass ihr Dad ein gleiches Faltrad gekauft hat, weil ihm das Konzept so gefallen hat und der Preis stimmte. Jetzt sind beide nicht mehr zu stoppen und ich ganz froh, lieben Menschen geholfen zu haben. Viele Grüße

    #57986
    Anonym
    Gast

    ladiaar wrote:


    superfalter wrote:


    Nicht der Händler aus der Verantwortung sondern eine unabhängigere Beratung. Dem Händler könnte man vorwerfen er berät nur aus Eigeninteresse. Das Interesse kann ich als Kunde nicht sehen. Daher jemand unabhängiges. Und nicht jeder hat die Sachkenntnis oder die Geduld sich in die Themen einzulesen oder die Fähigkeit die Informationen einzuschätzen (Stichwort Amazon Affiliate Seiten). Ein gebrauchtes Rad setzt auch schon mehr Kenntnisse voraus.

    Der andere Kunde hat aber nur so lange kein Eigeninteresse solanger er keine Provision erhält. Und nur wenn sowohl Platformbetreiber als auch Kunden völlig unkommerziell handeln kann man sich vielleicht aus Haftungsfragen herauswinden. Ansonsten stellt sich immer die Frage wer für Falschberatung haftet. Das ist im Forum kein Problem weil da niemand direkt durch die Beratung Geld verdient.

    Sind Rewards und Punkte eine direkte Bezahlung ?

    #57987
    Anonym
    Gast

    Zauberfaltrad wrote:


    Ja, ein Gewinn für alle Beteiligten. Ich konnte bereits eine gute Freundin überreden und habe ihr dann ein Faltrad rausgesucht. Sie ist begeistert und fährt damit immer öfter und das Auto rückt immer mehr in den Hindegrund.

    Jetzt kam es sogar so, dass ihr Dad ein gleiches Faltrad gekauft hat, weil ihm das Konzept so gefallen hat und der Preis stimmte. Jetzt sind beide nicht mehr zu stoppen und ich ganz froh, lieben Menschen geholfen zu haben. Viele Grüße

    Genauso soll es ablaufen …

    #57988
    Anonym
    Gast

    Ob man es noch aufhalten kann, weiß ich nicht. Schon heute verdienen zahlreiche Menschen mit bloggen ihr Geld und preisen da ungeniert bestimmte Waren an.

    Wenn das nun auch auf Gespräche „unter Freunden“ übergreift – dann könnte es ziemlich unangenehm werden. (aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus). Empfiehlt mir mein Gegenüber auf dem Faltradtreffen gerade etwas, von dessen Nutzen er überzeugt ist – oder nutzt es nur seinem Geldbeutel, weil er eine Provision dafür absahnt. Schöne neue Welt. Sehr erstrebenswert. 🙄

    Für den Online Handel ist das natürlich eine super Chance. Präsenz vor Ort ohne unternehmerisches Risiko, haftungsrechtliche Probleme und große Kosten. Die Last trägt nämlich der dumme „Hilfsverkäufer“ – der nun (oft ohne es wahr zu nehmen) ein Gewerbetreibender ist. Mit allen Pflichten, die eine Selbstständigkeit so mit sich bringt. (wer es häufiger macht ist halt „gewerbsmäßig tätig“). Wenn sich die Testfahrt über Jahre ausdehnt – der potentielle Käufer also schlicht entfleucht, hat er auch noch den Schaden. Er könnte dann aber seinen Nachbarn überreden ihn als Neukunden anzupreisen um wenigstens noch die Provision zu bekommen (der Dieb kauft ja nun kein neues Rad mehr; er hat ja eines) 😉

    Dem stationären Handel könnte das schwer zu schaffen machen. Denn subjektiv (aus Sicht der potentiellen Käufer) haben die zufällig getroffenen aktiven Faltradfahrer einen großen Vertrauens – und Kompetenzvorsprung gegenüber den regulären Verkäufern.

    Wenn mich jemand unterwegs was zu meinem Rad fragt und ich Zeit habe, beantworte ich das auch. Hier im Forum ja auch – klar ist es immer subjektiv – aber zumindest ohne jede kommerzielle Absicht. Und so sollte das meiner Meinung nach auch sein.

    #57989
    Anonym
    Gast

    @ Motte

    Danke!

    Gruß vom spargelix

    #57990
    Anonym
    Gast

    Moin,

    Ich möchte mich für die bedenkenswerten Einwände bedanken.

    Das Spannungsfeld zwischen gewerbsmäßig und privat / ehrenamtlich sehe ich durchaus auch.

    (Und mir ist letzteres grundsätzlich viel lieber. Ich repariere die Räder in meiner Nachbarschaft grundsätzlich nicht gegen Geld. Eine wie auch immer geartete Anerkennung schlage ich natürlich nicht aus

    )

    Dieses Spannungsfeld erlebe ich z.b. auch seit Jahrzehnten in den diversen HIlfsorganisationen, in denen ich ehrenamtlich tätig war und bin: Rotes Kreuz, DLRG, Feuerwehr oder in der kleinen Umwelt-Aktionsgemeinschaft in der ich mich aktuell engagiere. In all diesen Organisationen gibt es relativ wenige hauptamtliche MitarbeiterInen und sehr viel mehr Ehrenamtliche.

    Das führt natürlich auch zu interessenkonflikten.

    Ich denke, dass es vor allem wichtig ist, die Verhältnisse transparent zu komunizieren, damit alle Beteiligten daraus ihre Schlüsse ziehen können.

    Gruß Karsten

    #57991
    Anonym
    Gast

    Hallo Karsten

    Deinem Vergleich mit den Hilfsorganisationen kann ich nicht folgen. Einen ähnlichen Konflikt wie hier hättest Du dort nur, wenn die Haupt- oder Ehrenämtler häufig von externen Zulieferern (oder solchen, die es werden möchten) Prämien bekommen würden.

    Im Bereich der „Neukundenwerbung“ diverser Versender, Religionsgemeinschaften oder Zeitschriftenhändler gibt es dieses Spiel ja schon lange. Länger als das Internet. Und es hat dort mit Sicherheit so manche verwandtschaftliche Beziehung oder Freundschaft zerstört. 😉

    Um aber von Meckern auf Konstruktiv umzuschalten. Was ich völlig o.k. (und hilfreich) fände wäre die Möglichkeit über einen existierenden Laden mit Online Handel oder einen Internet Handel eine Probefahrt „vor Ort“ zu organisieren. Wenn also z.B. Boxbike einem potentiellen Kunden aus Wuppertal eine Probefahrt eines bestimmten Faltrades eine Probefahrt in der Nähe ermöglicht. Bei „Edelrädern“ von speziellen Rahmenbauern gibt es so was längst. Die Besitzer der Räder haben dann irgendwelche Vorteile – meist geht es dann weniger ums Geld. Im Niedrigpreissegment kann ich mir so was schlecht vorstellen – auch weil die Beweggründe sein Rad dafür zur Verfügung zu stellen meist ganz andere sind.

    Wenn ich seinerzeit ein Bike Friday hätte probefahren können, wäre bei mir der Wunsch eines zu besitzen (obwohl es hier kaum Händler gibt) sicher stärker gewesen. Damals – 2005 – war ich schon froh auf einer Messe mal das Privatrad eines Ausstellers (für eine ganz andere Marke) vorgeführt zu bekommen. Der damals einzige Importeur + Händler saß in Freiburg. Von Essen aus nicht gerade „ums Eck“.

    #57992
    Anonym
    Gast

    superfalter wrote:


    Online Infos holen ? Welche davon sind richtig ? Beratung und Probefahrt sind z.Zt. nicht online abbildbar.

    Da lässt sich durchus einiges „online abbilden“. Siehe z.B. https://www.youtube.com/user/nycewheels/

    Die haben immerhin 25.000 Abonenten und >100.000 Hits auf einigen Videos.

    #57993
    Anonym
    Gast

    Wenn man es nur wollte ließe sich mit relativ bescheidenem Zeitaufwand ein guter Ra(t)dgeber online stellen.

    Nicht für Falträder – aber für ihr eigenes Baukastensystem hat z.B. Utopia den Radratgeber -> https://www.utopia-velo.de/radratgeber/aktuelle-ausgabe/

    So etwas ist dann mit wenig Pflegeaufwand aktuell zu halten. Die emotionale Seite lässt sich mit den Youtube Videos abbilden. Auch Faltvorgänge ließen sich dort prima im Vergleich vorführen – so dass jeder selbst entscheiden kann, was er als kompliziert empfindet.

    Was dort nicht funktioniert ist die realistische Einschätzung der eigenen Bedürfnisse durch eine ehrliche Rückmeldung erfahrener Dritter. Unter Umständen auch mit einem Abraten vom Kauf. (aber die Läden musst Du sonst auch mit der Lupe auf der Weltkugel suchen)

    Wenn man sich im Laden beraten lässt, kann man als uninformierter Neukunde auch nicht entscheiden ob die Infos vom Händler richtig oder falsch sind. Ich hab im Laufe meines Lebens auch in „etablierten“ Fachgeschäften so viel Unsinn an- und mitgehört, dass ich da mittlerweile eine sehr geringe Erwartungshaltung habe.

    #57994
    Anonym
    Gast

    Motte wrote:

    Um aber von Meckern auf Konstruktiv umzuschalten.

    >>>>> 😀 😀 😀 😀 😀 sehr gut …. <<<<<<

    Was ich völlig o.k. (und hilfreich) fände wäre die Möglichkeit über einen existierenden Laden mit Online Handel oder einen Internet Handel eine Probefahrt „vor Ort“ zu organisieren. Wenn also z.B. Boxbike einem potentiellen Kunden aus Wuppertal eine Probefahrt eines bestimmten Faltrades eine Probefahrt in der Nähe ermöglicht. Bei „Edelrädern“ von speziellen Rahmenbauern gibt es so was längst. Die Besitzer der Räder haben dann irgendwelche Vorteile – meist geht es dann weniger ums Geld. Im Niedrigpreissegment kann ich mir so was schlecht vorstellen – auch weil die Beweggründe sein Rad dafür zur Verfügung zu stellen meist ganz andere sind.

    >>> ehe ich ein „Edelrad“ per Post schicken würde zu einem Laden in deiner Nähe der wohlmöglich von dem Thema keine wirkliche Ahnung hat, ist ja genau die Privatperson viel passender.

    #57995
    Anonym
    Gast

    Pibach wrote:


    superfalter wrote:


    Online Infos holen ? Welche davon sind richtig ? Beratung und Probefahrt sind z.Zt. nicht online abbildbar.

    Da lässt sich durchus einiges „online abbilden“. Siehe z.B. https://www.youtube.com/user/nycewheels/

    Die haben immerhin 25.000 Abonenten und >100.000 Hits auf einigen Videos.

    Wie bekommst du den Fahrunterschied z.B. zwischen Birdy und Brompton raus ? Peter als er bei NYCEwheels noch war hat einiges an Vorarbeit geleistet. Respekt davor.

    #57996
    Anonym
    Gast

    Bei der ganzen Geschichte bleibt immer eine gewaltige „Unsicherheitswolke“ Das kann ein Laden mit vielen Falträdern etwas entschärfen – ganz beseitigen lässt sich das nie. Daher sollt man auch nicht zu viel erwarten.

    Um zwei Fahrräder miteinander zu vergleichen, müsste ich sie auf der gleichen Strecke kurz nacheinander fahren können. Beide müssten (optimal) auf mich angepasst sein und gleich oder sehr ähnlich ausgestattet.

    Wenn man ehrlich ist, wird nur eine längere Probefahrt (mit Falten/Heben/Tragen unter realistischen Bedingungen und einer individuellen Beladung) eine vernünftige Antwort bringen. Wer will das leisten?

    Wer das erste Mal auf einem Faltrad sitzt wird immer irgendwelche Probleme haben. Und die unterscheiden sich, je nachdem ob er vorher schon Rad gefahren, welche Art Rad und welchen Fahrstil er dort pflegt.

    Das gleiche Rad ist dann mal unerträglich „wabbelig“ oder hat eine Agilität, „an die man sich nach kurzer Zeit gewöhnt“.

    Dann kommt hier auch noch eine deutsche Eigenschaft zum Tragen; man kann sich auch zu Tode testen beim Versuch das Ideal zu finden.

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