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Neben faltbaren Fahrrädern versuchen Unternehmen auch immer wieder Falträder im engsten Sinne des Wortes zu entwickeln: faltbare Laufräder. Da gab es beispielsweise das Konzept von Vitamins Design vor einigen Jahren, das speziell für Rollstühle gedacht war. Jetzt hat der Italiener Andrea Mocellin ein neues System entwickelt, das auch für Fahrräder ausreichend Stabilität haben soll.

Das faltbare Laufrad von Revolve Wheel

Das Laufrad von Revolve Wheel kommt ohne Luft und Schlauch aus und lässt sich in sechsfach teilen. Das Ergebnis ist ein nichtmal 23cm großer Zylinder, den man bequem im Rucksack verstauen kann.

Besonders für den Transport von Rollstühlen kann das Revolve Wheel tatsächlich eine kleine Revolution bedeuten. In wie weit das für Fahrräder der Fall ist, muss sich noch herausstellen. Die angepriesene Stabilität, die Frage nach der Bremse, Verschleißteile: Wir sind zugegeben noch etwas skeptisch.

Faltbare Laufräder vs. Falträder

Am Ende muss es auch einem Vergleich mit dem klassischen Faltrad bestehen, das sicherlich im Alltag praktikabler und schneller zu falten ist. Welcher Pendler will schon auf dem Bahnsteig sein Laufrad zerteilen, während der Rahmen die gleiche Größe behält. Nur bei längeren Verstauzeiten oder Reisen mit dem Auto kann das Revolve Wheel aus unserer Sicht punkten.

Und dann wäre da noch das klassische Missverständnis beim Thema Laufruhe und Fahreigenschaften. So auch auf der Webseite ingenieur.de:

„Während herkömmliche Falträder zwar auch wenig Platz einnehmen…, mangelt es ihnen an Fahrkomfort und -sicherheit.“

Sorry liebes Team von Ingeieur.de, aber das klingt arg nach gefährlichem Theoriewissen. Meldet euch gerne bei uns und wir machen mal eine kleine Faltrad-Tour mit Euch! = )

 

 

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